Kontor Konkret

  • 02.April.2021 - Markus Schulz

    Karfreitag – 1. fuck up night der Geschichte?

    An vielen Orten gibt es sie inzwischen: fuck up nights. Auch in Basel, auch in Leipzig. Und in Leipzig liest man auf der Homepage https://fuckupnightsleipzig.de :

    „Fehler, Sackgassen, Irrtümer – wir feiern das Scheitern. Warum? Weil man daraus lernen kann. Und zwar mehr als aus jeder Erfolgsgeschichte.

    Auf einer FuckUp Night sprechen mutige Macher öffentlich über Projekte, die gewaltig schief gelaufen sind. Und teilen ihre Erfahrung mit der Community. Die Veranstaltungsreihe ist angetreten, Scheitern gesellschaftlich, politisch und persönlich zu entstigmatisieren.“

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  • 19.März.2021 - Michael Born

    Die Schule der Mönche

    Ich bin ganz ehrlich: Ich liebe mein Smartphone. Ich wüsste gar nicht, wie ein Leben ohne noch funktionieren würde. So viele Dinge sind einfacher mit diesem schlauen Gerät. Und ich habe auch meine wichtigsten Arbeitsunterlagen immer in der Hosentasche und kann so jede kleine Pause nutzen, um ein paar Mails zu beantworten oder etwas zu recherchieren. Wenn ich gerade in Maps eine Adresse suche und wie lange ich dorthin brauche, dann ertappe ich mich manchmal bei dem Gedanken: „Wie haben die Menschen das früher eigentlich gemacht? Das Leben muss so unendlich schwieriger gewesen sein…“

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  • 13.März.2021 - Gabriele Hartlieb

    Mist

    Erkenntnis durch Scheiße.

    Einfacher, ruhiger, langsamer, focussierter wird mein Leben gerader. Unter anderem. Dank Corona. Das tut mir gut. Glück im Unglück. Oder, weil Glück doch etwas zu euphorisch klingt und Unglück zu zufällig für eine Pandemie, für deren Entstehen menschliches Verhalten wesentlichen Anteil hatte: Erkenntnis durch Scheiße.

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  • 06.März.2021 - Markus Schulz

    Die Schönheit der Innovation

    Design Thinking und Spiritualität

    Die Welt steht Kopf. Es ist Corona. Familienalltag, Arbeitsleben, Kommunikation – so vieles muss auch nach einem Jahr Pandemie noch täglich neu erfunden werden. Was ist jetzt? Und was kommt danach?
    Du stehst vor einem Problem, hast vielleicht nicht einmal die Frage schon im Kopf, die dich auf die Spur der Lösung bringen könnte. Aber du siehst: Es muss und es wird sich etwas ändern. Die Schule des Design Thinking geht mit der Welt – egal ob IT, Finanzen oder Autobauer – schon lange so um. Vom Entdecken der Frage über die Prototypen der Lösung bis zum Ende des Problems denken und entwickeln viele mit. Interdisziplinär, kreativ, emphatisch, mutig und lösungsorientiert

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  • 26.Februar.2021 - Regine Born

    Qualität und Gnade

    Ich habe zwei Boxen. Auf einer steht „Qualität“, auf der anderen „Gnade“. Die Box, die den Namen „Qualität“ trägt, enthält am Ende einer Woche eine Sammlung von wertvollen Momenten. Qualitätszeit. Zeit für bedeutsame Momente, die ich mir in den zurückliegenden Tagen genommen habe.
    Die andere Box – „Gnade“ – enthält ebenso wertvolle Dinge, Hobbys und Bedeutsames, doch es sind Momente, die nicht stattgefunden haben. Alles, was ich nicht geschafft habe oder was zu kurz kam. Das Unvollkommene liegt am Ende einer Woche im Raum der Gnade.

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  • 19.Februar.2021 - Gabriele Hartlieb

    Trotzdem! Lachen

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

    Fasnet fällt in diesem Jahr aus, der organisierte Spaß hats schwer, über eine Krise soll man sich nicht lustig machen. Aber das Lachen ganz lassen? Nicht im Ernst.

    Ich weiß doch aus kritischen Situationen, in anstrengenden Verhandlungen, auf unsicheren Wegen: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

    Und ich finde: das ist auch eine ganz angemessene Reaktion. Lachen ist schließlich gesund, stärkt die Abwehrkräfte, Humor ist die Kunst, lange Wege kürzer zu machen und Spannungen zu lösen. Humor hilft Durchhalten, Humor hat die Kraft, gegenwärtige Unannehmlichkeiten nicht durch schlechte Laune vergrößern. Im Humor steckt Trotz, Humor widersteht der Resignation, weil er weiß, dass es anders sein kann. Humor relativiert die gegenwärtige miese Lage und malt sich aus, dass es morgen besser werden wird.

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  • 11.Februar.2021 - Michael Born

    Whisky

    Wasser des Lebens

    Bernsteinfarben, leicht golden oder auch blassgelb gleitet er in das Glas. Schon an der Bewegung der Flüssigkeit lassen sich erste Unterschiede bemerken. Fließt sie eher ölig, schwerfällig oder unruhig in das Glas hinein? Meist steigen sofort erste Aromen in die Nase: Früchte, schwere Süße, dunkle Schokolade, aber es können sich auch würzige, scharfe, gar medizinische oder torfig-teerige Anklänge unter die Eindrücke mischen.

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  • 04.Februar.2021 - Markus Schulz

    1500 Jahre Quarantäne.

    Ich lerne von Benedikt.

    Der Mann mit dem grauen Rauschebart ist vielen gut bekannt: Pater Anselm Grün. Ich frage mich immer wieder, wie er es schafft, so schnell so viele Bücher zu schreiben. Und dabei trifft er auch noch oft den Nerv der Menschen. So wie bei seinem neusten Buch: Quarantäne! Eine Gebrauchsanweisung.

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